Anforderungen an die Supervisorin

  • Sie braucht Distanz zu den SupervisandInnen und dem supervidierten System.  Deshalb soll ihr Vertrag auf 1 – 2 Jahre befristet sein (je nach Häufigkeit der Supervision).
  • Sie ist nicht Teil der Institution und wird frei gewählt.
  • Sie soll mit dem Gesamtsystem, mit Subsystemen und deren dynamischen Prozessen sowie mit Personen und ihren innerpsychischen Anteilen arbeiten können.
  • Sie bietet einen „Rahmen“ in Form von Methoden, Erfahrung und Setting an, um die von den SupervisandInnen eingebrachten Themen zu bearbeiten.
  • Sie arbeitet in und an einem „fehlerfreundlichen“ Klima.
  • Sie soll durch gezielte Fragen und Interventionen neue Perspektiven eröffnen können.
  • Sie soll die SupervisandInnen zur Findung adäquater Lösungen mit den eigenen Ressourcen anregen.
  • Sie arbeitet nur mit einem allgemeinen Auftrag des Arbeitgebers der SupervisandInnen und einem speziellen Auftrag der SupervisandInnen, der gemeinsam erarbeitetet wird.

Ziele der Supervision

  • Erhaltung / Herstellung / Bestätigung der beruflichen Kompetenz.
  • Förderung geeigneter Kommunikationsstrukturen zur Verbesserung oder Bewahrung des  Informationsflusses im Arbeitsbereich.
  • Förderung geeigneter Kommunikationsformen, um ein zielorientiertes zwischenmenschliches Klima im Arbeitsbereich zu bewahren oder herzustellen.
  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen Einzelpersonen im System und zwischen den Subsystemen.
  • Ansprechen wichtiger, arbeitsrelevanter Themen (Abschied, Konkurrenz, Streß etc.).
  • Konstruktive Rückmeldungen zu geben und entgegenzunehmen lernen.
  • „Psychohygiene“: Laufende Reinigung der Psyche von seelischen Belastungen.
  • Aktivieren von persönlichen Ressourcen und Fähigkeiten.
  • Effizienzsteigerung
  • Qualitätssicherung
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